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Stefan-Schwarz-Buchreihe

Buch von Stefan Schwarz , Autor
Stefan Schwarz, 1965 in Potsdam geboren, lebt seit vielen Jahren mit seiner Familie in Leipzig.

Der Autor begann 2001, launige Kurzgeschichten über seinen privaten Alltag zu schreiben. Die Leser haben die Berichte von Anfang an geliebt, die Texte liefern ein hohes Identifikationspotenzial. Der ganz gewöhnliche Familienkosmos, ein Paar, Kinder, Freunde, Verwandte – und immer geht was schief. Wobei es dann doch sehr viel heilsamer ist, das Komische darin vorzuführen, als die Dramatik zu beklagen. Was Stefan Schwarz über nunmehr sehr lange Zeit beobachtet und notiert, ergibt eine großartige Soap, die durch sprachliche Eleganz und – ja, man kann es nicht anders loben – lebensphilosophische Dimensionen literarische Qualitäten besitzt.

Weitere Informationen zum fröhlichen Schaffen des Mannes gibt’s hier.


Jedem seiner fünf Kurzgeschichtenbücher hat der Autor ein ZUERST vorangestellt, eine Art Statusmeldung …

Biografische Zentrifuge

StefanSchwarz_Cover_Lass_uns_lieber_morgen

2017 Mein Name ist Stefan Schwarz. Ich bin nicht besonders groß, tröste mich aber mit dem Gedanken, dass ich in Dachwohnungen mit schrägen Decken mehr Wohnraum nutzen kann.
Meine Eltern haben mich so gut erzogen, dass ich lange »Hurensohn« für einen skandinavischen Nachnamen hielt. Ich bin unfähig, beim Italiener »Panzerotti spinaci« zu bestellen, ohne wie Adolf Hitler zu klingen. Ich habe nicht zu Ende studiert, und der neue 50-Euro-Schein kann vermutlich mehr als ich.

Mehr über mich im Buch »Lass uns lieber morgen!«

Stefan Schwarz: Wir sollten uns auch mal scheiden lassen; Kurzgeschichten, lustige und dramatische Momente einer Langzeitbeziehung. Besser als jede Paartherapie

2014 Mein Name ist Stefan Schwarz. Ich werde nächstes Jahr fünfzig Jahre alt, und habe immer noch kein Haus gebaut, weil ich finde, dass es schon genug Häuser gibt. Wenn ich alle Bauchnabelfussel meines Lebens gesammelt hätte, könnte ich mir jetzt einen Pullover draus stricken. Lassen. Ich bin etwas kleiner, als ich wirke, komme aber trotzdem nicht mehr beim Rumpfbeugen mit den Handflächen auf den Fußboden. Meine Frau hat wunderschönes braunes Haar. Nur leider wächst es so schnell raus. Unser Freundeskreis hat sich in den letzten drei Jahren verdoppelt. Ohne, dass wir was dazu tun mussten. Einfach durch Scheidungen …

Mehr über mich im Buch »Wir sollten  uns auch mal scheiden lassen«

Stefan Schwarz: Ich höre dir zu, Schatz

2011 An meinem Namen hat sich immer noch geändert. In diesem Buch erfahren  Sie zum Beispiel: Warum  berufstätige Mütter, die es noch schaffen  fremdzugehen, unsere  Hochachtung verdienen … Weshalb man vom Nachbar  lernen kann, wie der  Kapitalismus funktioniert … Warum Erwachsene  beim Unterschreiben immer  so krakeln … Wer nach einer Scheidung die  Freunde kriegt … Warum  spirituell verunreinigte Erdnussflips gut  gegen Versicherungsvertreter  sind … Wie man sich verhält, wenn der  eigene Vater nicht neben einem  Angeber beerdigt werden will … Warum  ein Mann keinen Salto mehr  springen sollte, wenn er 20 Kilo schwerer  geworden ist … Und nicht  zuletzt: Was ein Mann wirklich meint, wenn  er sagt: »Ich höre dir zu, Schatz!«

Mehr über mich in dem Buch »Ich höre dir zu, Schatz«

Stefan Schwarz: ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut

2008 Mein Name ist immer noch Stefan Schwarz. Als Kind bin ich nach dem  Baden gern in der leeren Badewanne hin und her gerutscht. Heute passiert   da nicht mehr viel. Dafür ist mein Wasserverbrauch jetzt geringer. Vor kurzem bin ich zu meiner Frau unter die Bettdecke gekrochen und   habe ihr ins Ohr geflüstert, dass sie für sich genommen noch sehr gut aussieht. Dann musste ich wieder zurück kriechen. Meine Tochter kann  Flick Flack auf dem Schwebebalken und Spagat im Türrahmen, aber man darf   beim Erziehen nicht streng sein mit ihr, weil sie dann sofort losheult.  Wenn man aber nicht streng ist, macht sie was sie will. Mein Schwiegervater ist erst 66 und Torwart beim Seniorenfußball. Wenn da  jemand beim Spiel stirbt, wird er erstmal beiseite gelegt. Es ist eine  andere Generation. Ich habe eine Zeitlang viel Chili gegessen, weil  Chili gut gegen Prostatakrebs ist. Dann habe ich gelesen, dass man von  viel Chili eher Magenkrebs kriegt. Es ist alles nicht so einfach. Mein  Sohn hat lange, fettige Haare, aber wer hätte das nicht gerne? Meine  Kollegin hat sich neulich mit einem alten Schulfreund getroffen. Sie  sagte, er wäre ein bisschen dicker geworden. Und schwerer.

Mehr über mich in dem Buch »Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut«

Stefan Schwarz: Die Kunst, als Mann beachtet zu werden

2005 Mein Name bleibt Stefan Schwarz. Ich bin jetzt Anfang vierzig und  hatte einmal fast schon Blut im Urin. Es war aber doch nur, weil ich  vorher Rote Bete gegessen hatte. Eine Freundin habe ich leider nicht  mehr, weil ich meine Freundin geheiratet habe. Meine Frau dreht den  Hitzeregler immer auf zehn, wenn sie Haferbrei für die Kinder macht. Ich   dreh ihn immer auf sieben. Bei meiner Frau brennt der Haferbrei immer an und bei mir nicht. So geht das jetzt schon Jahre. Ich liebe meine Frau, obwohl es in puncto Haferbrei ein bißchen mühsam ist. Ich bin der Vater des Sohnes, den der Klassenlehrer in  derElternversammlung immer meint, wenn er „hier keine Namen nennen  will“. Meine Tochter sagt gerne: „Du bist Kacki!“ zu anderen Menschen.  Mein Lieblingsmusical ist „My fair Lady“ und mein Lieblingsfilm ist  „Fight Club“. Neulich hat sich herausgestellt, daß ich keine Hunde malen   kann. Aber das braucht man ja auch fast nie.

Mehr über mich in dem Buch »Die Kunst, als Mann beachtet zu werden«

Stefan Schwarz: War das jetzt schon Sex

2003 Mein Name ist Stefan Schwarz. Ich bin im Jahr der höchsten atmosphärischen radioaktiven Strahlenbelastung zur Welt gekommen. Ich bin von mehreren unabhängigen Meldestellen als „mittelgroß” eingestuft worden,   obwohl ich da wirklich nie jemanden kannte. Ich bin Judokreismeister in  der Gewichtsklasse 32, 5 Kilogramm gewesen und fürchte keinen Menschen  auf der Welt, sofern er nicht mehr als dieses Gewicht auf die Waage  bringt. Ich habe das Abitur und zwei Kinder gemacht. In meiner Freizeit  lese ich gerne oder fürchte mich vor eingebildeten Krankheiten. Ich bin  in Potsdam geboren und lebe jetzt in Leipzig. Die Menschen sind  eigentlich ganz nett hier und gar nicht so wie sie in den Medien immer  dargestellt werden. Letztes Jahr hatte ich die Braunfäule in den  Tomaten. Ich hab aber kein Gift gespritzt, obwohl ich dazu imstande  wäre. Ich bin nämlich kein Pazifist, aber das ist wirklich mein einziges  Laster.

Mehr über mich in dem Buch »War das jetzt schon Sex?«

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